Ich dachte, dass die aktuelle Krankheitswelle spurlos an mir vorbei geht. Zumindest deutete bisher alles darauf hin – bis Montagmorgen. Dort wachte ich mit einem dröhnenden Kopf und einer komplett trockenen Nase auf. Am Dienstag dann leichtes Fieber und viel Husten. Das zog sich über den Rest der Woche; aber der Höhepunkt war zum Glück schon am Dienstag erreicht. Ich konnte am Freitag zum Glück zumindest den Tag über wieder aushalten. Ans Schreiben war abends aber noch nicht zu denken. Der Samstag war ebenfalls bereits verplant und am heutigen Sonntag bin ich gerade auf dem Sprung zu einem schon länger geplanten Kneipenquiz. Daher habe ich diese Woche keinen nennenswerten Textfortschritt zu verkünden.
Ich hatte allerdings Zeit, mich näher mit einer Workshop-Einladung zu beschäftigen und diese anzunehmen. Der Workshop trägt den Titel „Fakten im historischen Roman – Recherche, Stoffsammlung, Literarisierung“ und findet Mitte April online statt. Das Thema ist wie zugeschnitten für mich – so erwarte ich mir einige praktische Tipps für die Sortierung von Quellenmaterial und dessen praktischen Einsatz. Der Workshop wird von der Schule des Schreibens organisiert. Meiner Erfahrung nach wird in diesen Workshops sehr viel Augenmerk auf direkte und praktische Textarbeit gelegt – ein Vorgehen, was mir am meisten bringt. Diesmal können sogar Auszüge aus eigenen historischen Romanen eingesendet werden, um dort von den Teilnehmern besprochen zu werden.
Bei anderen Anbietern habe ich schon andere Erfahrungen gemacht: Überteuerte Seminare von Leuten, die keine guten Vortragenden sind. Dort werden dann Selbstverständlichkeiten und simple Floskeln kommuniziert, die zumindest mich nicht weiterbringen. Erstaunlich viele dieser Vortragenden haben noch nie selbst veröffentlicht. Aber einen weiteren Anbieter von Seminaren und Webveranstaltungen will ich hier einmal nennen: Die Romanschule und ihre Online Autorenmesse. Dieses findet mittlerweile jährlich statt und bietet kurze Webinare zu Schreibstilen und verwandten Themen an. Insbesondere die Interviews mit bekannten und erfolgreichen Autoren haben es mir angetan (z.B. waren schon Jussi Adler-Olsen, Sebastian Fitzek, Andreas Eschbach, Dora Heldt und Charlotte Link dort zugegen). Die Schule des Schreibens und Die Romanschule sind aus meiner Sicht gute erste Anlaufstellen, wenn man Interesse hat, sich in dem Bereich weiterzubilden.

Ich hoffe, dass meine Erkältung nun wirklich komplett durch ist und ich nächste Woche wieder konzentriert an meinem Text arbeiten und in der neuen Ausgabe der „treffpunkt“ stöbern kann. Die hat wieder einige interessante Themen parat (siehe Foto)!