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Romantagebuch – KW46/2024

Wie in der vergangenen Woche vorausgeplant, konnte ich in den vergangenen Tagen sowohl die Szene für die Einsendeaufgabe fertigstellen, als auch die Rohversion weiter voran treiben. Auch wenn ich den gesamten Samstag unterwegs war und den Sonntag unterwegs sein werde, habe ich so mein selbst gestecktes Ziel erreicht – einige Abende unter der Woche wurden dafür investiert.

Der gute Fortschritt dieser Woche schlägt sich auch sichtbar in der Fortschrittsgrafik nieder.

Meine eingereichte Lösung (Gedicht und überarbeitete Romanszene) kam im Laufe der Woche bereits lektoriert zurück. Die Szene hat ein paar Anmerkungen erhalten, aber ich habe sie nach ein paar Anpassungen guten Gewissens in mein Scrivener-Projekt zurückgeführt. Es sind keine neuen Todos für den Gesamttext entstanden! Auch mein Gedicht kam gut an – wobei ich euch für eine Einordnung einen Teil des Feedbacks hier zitieren möchte :D.

In meinen Augen ist das Gedicht hervorragend gelungen, doch bin ich mit Lyrik wenig vertraut.

Wo stecke ich konkret in der Rohversion?

Ich berichte Woche um Woche, dass ich Todos abarbeite und meine Rohversion vorantreibe. Ich bin allerdings niemand, der den Roman von vorne nach hinten schreibt; vielmehr schreibe ich an vielen unterschiedlichen Stellen und lasse den Text dann entsprechend zusammenwachsen. Auch wenn die Gesamthandlung und die Inhalte der Kapitel grob feststehen, so schreibe ich immer da weiter, wo es mir am leichtesten fällt. Anschließend setzt sich die detaillierte Rohversion des Textes dann Stück für Stück zusammen.

Momentan schreibe ich daher ungefähr im dritten Viertel des Buches. Es geht dabei um DEN emotionalen Wendepunkt für Rudi. Er verliert dort alles (sei es nun symbolisch oder wortwörtlich gemeint) und er steht am Scheideweg, was sein weiteres Vorgehen angeht. Als Autor sollte man hier seine Figur und Welt sehr genau kennen: Wie geht Rudi selbst damit um? Was geht in ihm vor? Wie reagiert seine Umwelt und sein Umfeld auf ihn? Wen lässt er an sich heran?

Mir hat es ungeheuer geholfen, schon viele andere Szenen und Dialoge mit Rudis Beteiligung geschrieben zu haben, ehe ich an dieser Stelle angelangt bin. Auch mein detailliertes Beziehungsdiagramm, was ich hier schonmal kurz zum Thema gemacht habe, hat geholfen, einen aus meiner Sicht mehr als nachvollziehbaren Gang der Dinge zu schildern. Ich bin guter Dinge, dass ich diese wichtigen Seiten des Romans in der kommenden Woche fertigstellen und hinter mir lassen kann, um weitere Stellen miteinander zu verbinden. Die Schlüsselszenen habe ich aus meiner Sicht dann vollständig zu Papier gebracht!

Schon fast Dezember!

Da ich im Dezember bzw. zum Jahresende zunächst einige Termine mit Freunden und Familie habe und anschließend in einen Winterurlaub gehe, will ich das nächste Modul der Schreibschule bis Anfang Dezember abgeschlossen und die Einsendeaufgabe versendet haben. Daher beginne ich in der kommenden Woche parallel zur Rohversion schon mit der Arbeit daran. Thematisch geht es um das richtige Schreiben eines Exposés – z.B. um sich mit seinem Text bei Verlagen zu bewerben. Etwas, was ich ja bald brauchen werde.

Ich wünsche euch eine schöne Woche – man liest sich spätestens nächsten Sonntag!

Published inSchreiben