Schreibtagebuch – KW17/2026

Diese Woche habe ich einen kleinen romanbezogenen Spaziergang vorbereitet. Aber beginnen möchte ich zunächst mit einer anderen schönen Info: Der Kollege in der Agentur, an den die Agentin meine Unterlagen weitergereicht hat, hat sich gemeldet. Wir haben einen Termin in etwa drei Wochen. Überraschend lang hin, aber ich freue mich! Wenn das Erstgespräch mit der Agentin schon hilfreich war, obwohl sie selbst sagte, das Genre sei nicht ihres, dann bin ich umso gespannter, was jemand sagt, der sich darin wirklich bewegt. Vielleicht wird es konkreter. Vielleicht auch ernüchternder. Beides wäre wertvoll!

Wie eingangs erwähnt, habe ich parallel diese Woche aber auch etwas vorbereitet, das gar nichts mit Verlagen oder Agenten zu tun hat. Nächste Woche steht ein Spaziergang mit zwei Kollegen an! Ich habe eine kleine Spazierroute durch Geldern und Walbeck zusammengestellt, die ein paar Handlungsorte aus “Tod zur Spargelzeit” abklappert. Nichts Ausuferndes: Ein paar Stationen, gut zu Fuß zu schaffen, eingebettet zwischen Stellen, an denen ich als Kind unterwegs war. An jeder Station möchte ich einen kurzen Auszug aus dem Roman vorlesen. Begleiter dafür wird mein Tablet sein, welches ich für einen solchen Ausflug mit passender Schutzhülle versehen habe. Ihr seht es im Titelbild dieses Beitrags.

Ich war selbst überrascht, wie viel Freude mir die Vorbereitung gemacht hat. Plötzlich liest man die eigenen Texte noch einmal mit anderen Augen: Welcher Absatz funktioniert vorgelesen besonders gut? Welcher kippt sofort, wenn man ihn aus dem Buch löst? Welcher Ort trägt den Text und wo trägt vielleicht eher der Text den Ort? Ob die Idee aufgeht, wird sich zeigen. Vielleicht ist es albern. Ich bin gespannt!

Euch einen schönen Sonntag.