Diese Woche habe ich mir Literaturagenten angeschaut (freischaffende ebenso wie Agenturen) und dabei festgestellt, dass dieser Markt gleichzeitig überschaubarer und undurchsichtiger ist, als ich erwartet hatte. Überschaubar, weil es im deutschsprachigen Raum gar nicht so viele gibt, die für historische Krimis und Regionalkrimis in Frage kommen. Undurchsichtig, weil die Informationen über Arbeitsweise, Vorlieben und Erfolgsquoten meistens zwischen den Zeilen stehen oder ganz fehlen.
Vom Verlag habe ich noch keine Rückmeldung auf meine Manuskript-Einreichung erhalten. Ich habe mittlerweile auch aktiv nachgefragt, aber auch auf diese Mail folgte nur Stille. Das ist nicht ungewöhnlich in dieser Branche, liest man in Foren. Aber es ist auch kein Zustand, in dem man einfach abwartet. Ich habe mir eine priorisierte Liste mit Literaturagenten erstellt, an die ich mich jetzt direkt wenden will. Noch heute Abend plane ich, die erste Kontaktaufnahme zu starten.
Zeitgleich ist diese Woche die aktuelle Ausgabe der “treffpunkt” eingetroffen (das Autorenmagazin der Schule des Schreibens). Und es ist eine Ausgabe wie für mich gemacht. Darin sind Interviews mit der Literaturagentin Anja Koeseling, ein Gespräch zum Thema Regionalkrimis mit René Stein und Elke de San Antonio, und (das hat mich besonders gefreut) ein Beitrag zur Buchvermarktung von Katja Kleiber, die mich schon in der Schreibschule betreute. Alles Themen, mit denen ich mich gerade beschäftige, in einem Heft.
Kommende Woche geht es weiter: Mehr Recherche, mehr Kontaktaufnahmen – und vielleicht schon erste Antworten. Ich bin gespannt, ob aus dem Suchen bald ein Gespräch wird.
Euch einen guten Start in die Woche!
