Schreibtagebuch – KW09/2026

Wieder ist eine Woche vorbei; und diese Woche ließ mich die Idee zur Veröffentlichung einer illustrierten Version von “Der Sparschrank” nicht los. Ich glaube, ich habe inzwischen einen grafischen Stil gefunden, der passt: Alte Holzschnitte und Kupferstiche; Landschaftsmalereien, wie sie damals in Gasthäusern und öffentlichen Einrichtungen hingen. Davon will ich mich inspirieren lassen. Nichts Modernes, nichts Poliertes. Etwas, das wirklich zur damaligen Welt von Walbeck passt. Damit geht es kommende Woche weiter – ich werde mich mal umschauen, um da professionelle Unterstützung zu bekommen, was das Layouting und Typesetting angeht.

Es war ansonsten eher eine konsumierende als eine schaffende Woche – zumindest was die kreativen Projekte angeht. Ich habe “Resident Evil: Requiem” gespielt (dazu vielleicht noch ein eigener Beitrag, wenn ich Zeit finde) und bin meinen Adventure-Pile-of-Shame angegangen: “Foolish Mortals” und “Mindlock – The Apartment” standen auf dem Programm. Beides auf seine eigene Art interessant. Außerdem verschlinge ich gerade “Vakuum” von Philip P. Peterson – das haben wir im Lesekreis angefangen, und es zieht mich wirklich rein. Geerdete Science-Fiction, die mich sehr abholt. Also habe ich diese Woche mehr aufgesaugt als produziert. Aber das gehört dazu.

Aber noch etwas anderes hat sich bei mir privat geändert. Eine Sache, von der ich so angetan bin, dass ich versuchen möchte, das mit euch zu teilen: Ich organisiere meine privaten Projekte und Aufgaben inzwischen mit Claude Cowork von Anthrophic, und es ist ein echter Produktivitätsgewinn. Das klingt vielleicht ein bisschen nach Werbung, aber ich meine es aufrichtig. Ob Spargelzeit-Projekte, Rollenspielvorbereitungen, Tracking von Texten und Ideen oder die Urlaubsplanung: Alles habe ich jetzt schön strukturiert und in meine tägliche Arbeitsweise mit dem Tool integriert. Das Productivity-Plugin kann ich insbesondere empfehlen. Was dies an Produktivitätsgewinn und bezüglich der Art und Weise, zu arbeiten, konkret bedeutet, ist schwer zu beschreiben, wenn man es nicht selbst ausprobiert hat. Ich merke jedenfalls, dass ich weniger Energie dafür aufbrauche, den Überblick zu behalten.

In dem Sinne: Euch einen guten Start in eine produktive Woche!