Schreibtagebuch – KW13/2026

Die Erkältung hat mich freigegeben. Ich konnte sogar wieder einer Musikveranstaltung besuchen (siehe Bild dieses Beitrags). Aber vorher hieß es: Erstmal schauen, was liegen geblieben ist, und sortieren.

Was liegen geblieben war, war vor allem die Vorbereitung für das Gespräch mit der Agentin. Das hatte ich in vorletzte Woche gedanklich schon vor mir hergeschoben, und jetzt (mit einem halbwegs freien Kopf) war es Zeit, das anzugehen. Ich habe mir eine Mindmap angelegt: Was ist Tod zur Spargelzeit? Was macht es aus? Warum jetzt, warum ich, warum dieser Roman und nicht ein anderer? Was sind künftige Pläne? Solche Fragen klingen einfach, bis man sie wirklich zu beantworten versucht. Die Mindmap ist kein Exposé, kein Pitch-Dokument; sie ist eher ein Gespräch mit mir selbst. Aber natürlich nicht nur mit Antworten auf Fragen, sondern auch mit meinen eigenen Fragen an mein Gegenüber.

Und dann war da ja noch was anderes: Ich habe die erste gelayoutete Version von “Der Sparschrank” erhalten! Und ich bin hin und weg! Es ist nochmal etwas anderes, einen Text als fertiges Produkt zu sehen: Mit Typografie, mit Weißraum, mit Layout und Struktur. Ich finde es richtig gut.

Ich werde den Entwurf nochmal Korrekturlesen und prüfen. Und weil Ostern vor der Tür steht: Ich habe mir gedacht, das schreit geradezu nach einem kleinen Ostergeschenk für euch Leser. Nächste Woche stelle ich das PDF auf dem Blog zur Verfügung – für alle, die die Kurzgeschichte “in schön” lesen wollen.

Bis dahin: Genießt die kurze Woche!