Diese Woche habe ich unfreiwillig eine Pause aufgebrummt bekommen. Ab Wochenmitte hat mich eine ordentliche Erkältung bezwungen, und damit war der Plan, den ich mir für die Tage zurechtgelegt hatte, erst einmal Makulatur. Kein Schreiben. Kein Feilen an Agentenanschreiben. Nur nötigste Arbeit, Decke und Tee.
Was mich dabei beschäftigt, ist weniger die verlorene Zeit selbst; die holt man nach, irgendwie, meistens. Was mich mehr beschäftigt: Wie schnell das Schreiben in solchen Situationen nach hinten fällt. Wenn etwas Ungeplantes dazwischenkommt, ist es nie die Arbeit, die weicht, nie der Kalender, selten der Alltag. Es ist das Schreiben. Als wäre es das Einzige, das sich verschieben lässt, weil es keine äußere Deadline hat, zumindest keine harte. Das ist natürlich auch eine Frage der Prioritäten. Und vielleicht eine, die ich mir ehrlicher stellen sollte.
Ich merke, dass ich wieder wenig Puffer in meinen Kalender eingebaut habe. An der Stelle war ich gefühlt schonmal und habe vor allem in meinen Spielrunden aufgeräumt – Thema “Freizeitstress”. Das Aufräumen steht in ein paar Wochen wieder an: Drei Kampagnen (zwei Rollenspiele und ein Brettspiel) laufen aus und ich habe mir vorgenommen, nur eine neue zu starten.
Das war soweit mein kleines Lebenszeichen aus dem Krankenbett. Nächste Woche geht es weiter – euch einen guten Start in die Woche!
