Und wieder ist eine Woche vorbei. Das ging schnell. Für mich ein stetiger Wechsel zwischen vielen beruflichen Terminen und Erholungsphasen dazwischen, in denen ich mich ein wenig um die Planung meines Schreibjahres kümmern konnte.
Die höchste Priorität hat die Veröffentlichung meines ersten Spargelzeit-Romans. Ich werde das Feedback des Verlages abwarten und mir dann – auf Anraten anderer Hobbieautoren, die es bis zur Veröffentlichung geschafft haben – einen Agenten suchen, mit dem ich Zusammenarbeiten kann. Aus den Inhalten und meinen Kontakten aus der “Schule des Schreibens” habe ich einige Informationen und Do’s und Dont’s diesbezüglich mitgenommen. Ich verspreche mir davon einige Vorteile:
- Bessere Pitches durch überzeugende Exposés und Klappentexte eines branchenerfahrenen Agenten.
- Einblicke in aktuelles Genre-Know-how und Trends in der Branche.
- Öffnen diverser Türen zu größeren Verlagen, die oftmals keine unaufgeforderten Manuskripte mehr annehmen.
- Der Agent als “Qualitätssiegel”, der eine gewisse Seriösität ausstrahlt und die Ernsthaftigkeit meines Bestrebens nochmal untermauert.
- Aufbauen einer Autorenmarke bzw. Beratung dabei.
Im Rahmen der Möglichkeiten, werde ich hier transparent davon berichten!
An zweiter Stelle stehen dieses Jahr meine beiden größeren nächsten Romanideen: Ein weiteres Abenteuer von Rudi Fleuren in Walbeck schwebt mir schon vor Augen. Genau so meine letzte Woche angerissene Idee zu “Korrosion”, dem Thriller im Duisburg der 1990er Jahre. Hier würde ich gerne mit dem Plotten beginnen und jeweils eine gute Basis schaffen, um “einfach drauf loszuschreiben”, wenn mir danach ist.
Zu guter letzt sollen dieses Jahr meine kreativen Ausflüge nicht hinten anstehen. Letztes Jahr habe ich eine Reihe von Kurzgeschichten veröffentlicht, oft auch im Zusammenhang mit dem Ausprobieren diverser Kreativtechniken. Das werde ich auch dieses Jahr weiterhin einplanen. So entstehen oft gute Ideen. Auch einen Ausflug in Richtung Text-Adventures (sei es in Form von Abenteuer-Spielbüchern oder als digitale Interactive Fiction) kann ich mir vorstellen. Zuletzt haben mich viele Indie-Projekte aus dem Textadventure-Bereich und der Interactive Fiction neugierig auf dieses Genre gemacht.
Ihr lest schon: An Nachschub wird es dieses Jahr hoffentlich nicht mangeln. Und um ein wenig erste Stimmungen und Ideen einzufangen, werde ich mir einen Schal umwerfen und den heutigen Tag für einen kleinen Spaziergang mit Stift und Notizbuch nutzen. Das habe ich diese Woche nach einem längeren Bürotag auch schon getan und als sehr entspannend empfunden.
Euch einen guten Start in die Woche – wir lesen uns dann spätestens nächste Woche!
