Der Große Dunst bedeckt rund drei Viertel der Oberfläche von Hetaka - dem Planeten, auf dem Clermeil liegt. Jenseits der Küsten, in jeder Richtung, beginnt irgendwann das Nichts: Farblos, geruchlos, undurchsichtig. Kein Signal durchdringt ihn. Kein Blick reicht hindurch. Im hohen Norden kriecht er auch über das Festland.

Was man weiß

Wenig. Zahllose Expeditionen haben versucht, den Dunst zu durchdringen. Orientierung ist im Dunst unmöglich. Navigation versagt. Menschen verschwinden, und wenn sie wiederkommen, erinnern sie sich an nichts.

Was man vermutet

Ob der Dunst mit dem Viol der Stygischen Kluft zusammenhängt, ist Gegenstand erbitterter Debatten. Auffällig ist, dass die beiden Phänomene einander entgegengesetzt zu sein scheinen: Wo Viol Energie und Substanz erzeugt, bringt der Dunst Stille und Leere. Aber ob das Zufall ist oder Zusammenhang, darüber streiten die Gelehrten seit Jahrhunderten.

Kulturelle Bedeutung

Der Dunst spielt in den Schöpfungsmythen beider Nationen eine zentrale Rolle - als göttlicher Schleier, als Grenze der Welt, als Gefängnis der Sterblichen. Einig ist man sich nur darin, dass er älter ist als alles andere.